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Ein bewusstes Leben ist kein Selbstzweck – es ist ein Beitrag.

Wer sich selbst in Verantwortung nimmt, trifft andere Entscheidungen. Für sich. Für die Welt.

Anna-Karina Schmitt

Purpose

​​​Bewegung, Stressmanagement und mentale Gesundheit, eine bewusste Ernährung sowie ein sinn- und werteorientierter Lebensstil. Diese Elemente bilden – mal stärker, mal subtiler – das Fundament eines ganzheitlichen Lifestyle Transformation, die Körper, Geist und Purpose miteinander verbindet.

Mein Weg

​​Transformation Gesundheit

​2007, mitten im Abitur, begann mein Weg anders als geplant: Ein Taubheitsgefühl auf der rechten Gesichtshälfte, das sich ausbreitete. Diagnose: Multiple Sklerose – unheilbar, chronisch, lebensverändernd.

In den folgenden Jahren kamen Schübe, Schmerzen, Erschöpfung. Ich funktionierte weiter: Uni, Leistung, Erwartungen. Nach außen stark – innen bröckelnd. Medikamente halfen, doch sie zogen mich gleichzeitig herunter. Niemand sollte wissen, wie schlecht es mir wirklich ging. Nicht einmal ich selbst wollte es anerkennen.

Irgendwann rebellierte etwas in mir.
Ich wollte nicht „Patientin“ sein.
Ich wollte mein Leben selbst gestalten.

Ein Buch gab mir damals die richtigen impulse: Overcoming Multiple Sclerosis von George Jelinek. Ernährung, Meditation, Bewegung, Sonnenlicht – ein Lifestyle, in den ich mich 2015 angefangen bis heute reinbewege. Ein. Lifestyle, der mir die Kontrolle zurückgab. Schritt für Schritt stellte ich mein Leben um und begann zu spüren, was Heilung bedeutet, wenn sie von innen wächst. Ein Lifestyle als Basis für Leistung mit Leichtigkeit.

 

Diesen Komplementären Weg den ich seit 2013 eingeschlagen habe zu gehen, gehe ich weiter, indem ich mich seit 2026 in Ausbildung befinde zur Komplementärtherapeutin mit eidgenössischem Diplom mit der Vertiefung Atemtherapie. 

Der Sport

Der mein Leben veränderte

2018 entdeckte ich das Freitauchen – und damit den Ort, an dem ich heute zuhause bin.
Das erste Mal frei unter Wasser, ohne Gerät, war wie eine Rückkehr zu meinem inneren Kind.

Stille. Tiefe. Geborgenheit. Loslassen. Kind sein. 

Aus Leidenschaft wurde Anker.
Aus Anker wurde Weg.
Aus Weg wurde Höhenflug.

Ich begann zu trainieren, Rekorde zu setzen, Grenzen zu verschieben.


Heute bin ich:

  • mehrfache Schweizer Meisterin,

  • vielfache Nationalrekordhalterin,

  • Weltrekordhalterin in der originalsten Form des Tauchens, ohne Flossen auf 51 metern im See

  • mit einem Tiefenrekord von 80 Metern im See – tiefer als jede Frau in der Schweiz vor mir.

 

Jeder Tauchgang erinnert mich daran, dass Gesundheit ein aktiver Prozess ist – ein Tanz aus Spannung und Loslassen, aus Mut und Hingabe.

"Stress war für mich keine Theorie, sondern Realität. Er hat mich herausgefordert, gebrochen, neu geformt. Und jedes Mal hat er mir gezeigt, wie Aufstehen wirklich geht."

Der "Job"

Die andere Art von Tiefen - 10 Jahre Start-Up Leben

 

​Parallel zu dieser Reise hatte ich ein zweites Leben:
2015 bis 2025 arbeitete ich im Tech-Startup-Ökosystem.

Ich startete 2015 als Mitarbeiterin Nummer sechs bei Avrios. Einem Start-Up das wie die weigen 5% nach 7 Jahren erfolgreich verkauft werden sollte. 


Kein Platz für Schwäche, kein Platz für Zufall. Verantwortung kam nicht langsam, sie kam schlagartig: erst für Prozesse, dann für Teams, später für den gesamten Kundenerfolg.

In den folgenden Jahren übernahm ich Führungsverantwortung als Head of Customer Success mit einer tragenden Rolle im Management Team. Unterschiedliche Unternehmen, unterschiedliche Missionen – aber immer wieder das gleiche Spannungsfeld:
Wachstum, Struktur, Umsatzdruck – und die mentalen und körperlichen Folgen für die Menschen darin, vom C-Level bis zum Praktikanten.

Ich kannte:

  • Druck,

  • Deadlines,

  • schnelles Wachstum,

  • komplexe Verantwortung,

  • den Preis von Leistung.

Und ich sah – bei Kolleg:innen, Führungskräften und in mir selbst – dass der Körper irgendwann spricht, wenn wir nicht zuhören.

​​

Ich habe Burn-out um mich herum erlebt, begleitet und fast in mir selbst. Der Sport, meine Erkrankung und mein Sinn für Purpose haben mir gezeigt, wie wichtig Grenzen sind. Sie haben mir die Kraft gegeben, auf mich selbst zu achten, mich spüren gelehrt, weil ich tief in mir wusste: Erst wenn ich gut für mich sorge, kann ich Leistung bringen und für andere stark sein. 


Vor allem habe ich gelernt, wie entscheidend es ist, Verantwortung für den eigenen Zustand zu übernehmen

Anna-Karina Schmitt

Athlete | Mentoring | Yoga | Freediving

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